{"id":13,"date":"2019-10-03T15:16:38","date_gmt":"2019-10-03T15:16:38","guid":{"rendered":"http:\/\/testpage.gentleguards.com\/?page_id=13"},"modified":"2026-03-17T19:19:45","modified_gmt":"2026-03-17T19:19:45","slug":"hund1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gentleguards.com\/","title":{"rendered":"Herzlich Willkommen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-very-dark-gray-color has-text-color\">bei den &#8222;<strong><em>Gentle Guards<\/em><\/strong>&#8220; Bearded Collies.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/gentleguards.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/298A9531-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1754\" srcset=\"https:\/\/gentleguards.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/298A9531-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/gentleguards.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/298A9531-300x200.jpeg 300w, https:\/\/gentleguards.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/298A9531-768x512.jpeg 768w, https:\/\/gentleguards.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/298A9531-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/gentleguards.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/298A9531-2048x1365.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Seit 2008 z\u00fcchten wir mit sehr viel Hingabe und Liebe diese wundervolle Rasse. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Auf unserer Homepage m\u00f6chten wir euch informative Einblicke in unsere kleine Zucht und aus dem&nbsp;Alltag mit unseren Bearded Collies geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Uns liegt die Rasse sehr am Herzen .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> Deshalb ist uns gerade Gesundheit und Ern\u00e4hrung bei unseren Hunden und bei unseren Welpen von Anfang an besonders wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>In &#8222;Anlehnung&#8220; an den &#8222;Biohund&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&nbsp;Biohund&nbsp;&#8211; Ein Pl\u00e4doyer von Dr. Hellmuth Wachtel, Wien<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Hallo Ihr Lieben, Hellmuth Wachtel ist Genetiker und hat das schon vor langer Zeit geschrieben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;In der heutigen Zeit des steigenden Umweltbewusstseins ist eine starke R\u00fcckbesinnung zum Nat\u00fcrlichen zu verzeichnen, daher gibt es viele unter uns, die alles &#8222;Bio&#8220; lieben: Nahrungsmittel, Kleidung, Bauen, Wohnen usw. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">In der Tierzucht besinnt man sich auf alte, naturverbundene Haustierrassen, im Pflanzenbau auf die alten Landsorten. Und auch in der Hundezucht und -haltung gibt es Tendenzen zum Mischling oder zur Naturzucht, wie man bei Lorenz,&nbsp;Trumler&nbsp;u.a. nachlesen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Aber nicht Mischlinge sind die L\u00f6sung, sondern der heterozygote (genetisch vielseitige) Rassehund. Der Mischling ist kein Ausweg, heute schon gar nicht. Abgesehen davon, dass man nie wei\u00df, was f\u00fcr ein Hund sich da entwickelt, weisen Hundeklubs gern darauf hin, dass ja auch Mischlinge unter denselben Krankheiten leiden, wie hochgez\u00fcchtete Rassehunde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Nun, das nimmt nicht&nbsp;Wunder, denn wohl werden Mischlinge meist vitaler sein, aber da sie ja auch nur aus hochgez\u00fcchteten, daher oft mit Erbkrankheiten behafteten Hunden entstehen, wird h\u00e4ufig das eine oder andere, vor allem polygene Erbleiden nicht mehr durch die Kreuzung ausreichend dominant \u00fcberdeckt, also hat dann auch der Mischling dieses Leiden, besonders, wenn es auch durch Umwelteinfl\u00fcsse ausgel\u00f6st wird, die ja beim Mischling durch die meist schlechtere Haltung eher eintreten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Auch der Mischling ist nicht mehr das, was er war, als die Basispopulation der Haushunde aus Landschl\u00e4gen bestand, die eine gro\u00dfe Erbvariabilit\u00e4t aufwiesen.Was aber ist der &#8222;Biohund&#8220;? Etwas, was es (noch) nicht gibt,&nbsp;n\u00e4mlich den bewusst wieder auf hohe&nbsp;Heterozygotie&nbsp;(erbliche Variabilit\u00e4t) und damit Vitalit\u00e4t, Langlebigkeit und Leistung gez\u00fcchtete Rassehund!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Genetische Isolierung &#8211; die Wurzel des \u00dcbels<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Es geschah im vorigen Jahrhundert: die Schl\u00e4ge und Varianten der verschiedenen Gebrauchshunde, die es damals gab, wurden zuerst in England, dann auch auf dem Kontinent zuchtbuchgem\u00e4\u00df erfasst, Standards erstellt, und es geschah das, was wir Hochzucht nennen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> die verschiedenen Schl\u00e4ge waren nun gegeneinander abgegrenzt und durch Inzucht, Linienzucht und scharfe Selektion, insbesondere auf den sogenannten&nbsp;Formwert, soweit vereinheitlicht, dass sie nunmehr als Rassen bezeichnet werden konnten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">.So wurde bald aus jeder Rasse eine isolierte Fortpflanzungsgemeinschaft, der so wichtige genetische Austausch innerhalb der Spezies &#8222;Haushund&#8220; aber weitgehend unterbunden, wenn wir von den Mischlingen absehen (aus denen nicht selten bis in die j\u00fcngste Zeit&nbsp;&nbsp;auch noch Rassen wurden, siehe&nbsp;Kromfohrl\u00e4nder, Eurasier,Doodle usw.). Dies war eine z\u00fcchterische Revolution, der wir heute unsere zahlreichen Rassen und ihre Erhaltung zu verdanken haben, aber die sich nun auch in mancher Hinsicht als verh\u00e4ngnisvoll erweist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Die Hundezucht hat sich ja gegen\u00fcber der Nutztierzucht v\u00f6llig gegens\u00e4tzlich entwickelt. Bei Rindern, Schweinen, Gefl\u00fcgel usw. begann es zun\u00e4chst ebenso, die sogenannten Landschl\u00e4ge wurden zu Rassen hochstilisiert. Aber dann setzte eine gegenl\u00e4ufige Entwicklung ein: man erzeugte Hybriden, indem man zwei oder mehr Inzuchtlinien scharf auf Leistung (und nur auf diese) selektierte, wobei aber diese dennoch durch die Inzuchtdepression zur\u00fcckging. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dann wurde zwischen diesen gekreuzt, und die Nachzucht erwies sich, weil ja in hohem Grade heterozygot, als besonders vital und leistungsf\u00e4hig.Diese Erscheinung wird &#8222;Luxurieren&#8220;, englisch &#8222;hybrid&nbsp;vigour&#8220; genannt, sie ist aber nichts anderes als die normale, nat\u00fcrliche Vitalit\u00e4t nicht ingez\u00fcchteter Tiere. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&#8222;Hybriden&#8220; haben sich heute daher besonders in der Schweine- und Gefl\u00fcgelzucht durchgesetzt. Die Ursache daf\u00fcr ist, dass diese Kreuzungen ganz extrem heterozygot sind, d.h. dass an sehr vielen&nbsp;Genorten&nbsp;verschiedenartige Genpaare&nbsp;(Allele) vorhanden sind. Dadurch ist der Organismus dieser Tiere besonders gut bef\u00e4higt, auf Umweltreize biologisch optimal zu reagieren, ob es sich um die Auswertung der Nahrung, die Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Krankheitserreger, Hitze, K\u00e4lte, Leistung usw., kurz alle Anforderungen des Lebens handelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Bei den Hunden jedoch stand, anders als bei den Nutztieren f\u00fcr Milch, Fleisch, Eier usw., au\u00dfer bei den Gebrauchshunderassen nicht irgendeine Leistung, sondern eben das, was als Sch\u00f6nheitsideal betrachtet wird, also der&nbsp;Formwert&nbsp;bzw. der Standard im Vordergrund. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Verst\u00e4ndlich, denn einheitlich standardgem\u00e4\u00dfe Hunde erzielt man am leichtesten durch Inzucht und Selektion auf Konformit\u00e4t mit dem Standard.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bei den Gebrauchshunden blieb aber die Gesundheit weit besser erhalten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Nun w\u00e4re Inzucht u.U. l\u00e4nger durchzuhalten, wenn gleichzeitig scharf oder sogar ausschlie\u00dflich&nbsp;auf Gesundheit und Vitalit\u00e4t selektiert&nbsp;wird, wie es ja meist bei Gebrauchshunden der Fall ist(ein Beispiel daf\u00fcr ist der&nbsp;Alaskan&nbsp;Husky, der nur auf die Vitalit\u00e4tsmerkmale Schnelligkeit und Ausdauer gez\u00fcchtet wird). Dennoch kommt man auch hier auf die Dauer ohne &#8222;frisches Blut&#8220; nicht aus, denn die Anh\u00e4ufung sch\u00e4dlicher rezessiver Gene f\u00fcr quantitative Merkmale, die sich gegenseitig beeinflussen und steigern und so die Vitalit\u00e4t mindern bzw. erst im Zusammenwirken die meisten Erbkrankheiten (z.B. HD = H\u00fcftgelenkdysplasie) hervorrufen, kann man so nicht verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> Die fr\u00fchere Meinung, Inzucht plus Selektion auf Gesundheit sei unsch\u00e4dlich, hat sich als schwerer Irrtum erwiesen, denn multifaktorielle Erbkrankheiten und&nbsp;Defektgene&nbsp;treten so im Gegensatz zu einfach rezessiven dadurch nicht ans Tageslicht und werden im Gegenteil immer mehr angeh\u00e4uft. Aber Selektion auf Gesundheit hilft, Sch\u00e4den durch Inzuchtdepression zu bek\u00e4mpfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Als daher vor einigen Jahren ein Wissenschaftler in Holland anregte, man solle doch nach dem Beispiel der Nutztierzucht auch beim Hund Kreuzungen durchf\u00fchren, erntete er emp\u00f6rte Kommentare. Inzwischen aber sind die Rufe nach einer Trendwende in der Kynologie un\u00fcberh\u00f6rbar geworden, wenn man auch die Rassen ganz gewiss nicht aufgeben kann und will.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&nbsp;Man muss die Heterozygotie, soweit irgend m\u00f6glich, z\u00fcchterisch eben innerhalb der Rassen erreichen!&nbsp;Von den etwa zwanzigtausend Genen des Haushundes beeinflussen wir bei der Zucht auf&nbsp;Formwert&nbsp;vielleicht drei\u00dfig. Allerdings haben wir dabei auch unvermeidlich viele andere Gene, die damit nichts zu tun haben, auch in die homozygote Form gebracht, und darunter befinden sich nun viele sch\u00e4digende Allele, sei es solche von Erbkrankheiten einfach rezessiver, vor allem aber polygener Natur (wie z.B. HD) oder auch &#8222;nur&#8220; solche, die die Vitalit\u00e4t, Fruchtbarkeit, das Wachstum, das Wesen, bei Gebrauchshunden die Leistung und Widerstandsf\u00e4higkeit usw. beeintr\u00e4chtigen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">.Wie wir wissen, ist aber f\u00fcr ganze Rassen die&nbsp;&#8222;Inzucht ohne Inzucht&#8220; (nach Prof.&nbsp;Schleger) praktisch noch verheerender, womit die Verwendung zu weniger Deckr\u00fcden gemeint ist. Die sogenannte &#8222;genetisch effektive Population&#8220; ist n\u00e4mlich nie gr\u00f6\u00dfer als viermal die Zahl der R\u00fcden, auch wenn diese noch so viele H\u00fcndinnen decken&nbsp;(z.B. ein R\u00fcde auf theoretisch unendlich viele H\u00fcndinnen &#8211; effektive Population ist nur ca. 4!). Da nun Inzucht und &#8211; wie die schwedischen Kynologen es nennen &#8211; die &#8222;Matadorzucht&#8220; (\u00fcberm\u00e4\u00dfige Verwendung weniger Champions in einer Rasse) bei den meisten unserer Rassen seit langer Zeit ausge\u00fcbt wird,&nbsp;stieg der Inzuchtfaktor allm\u00e4hlich immer mehr an. <\/p>\n\n\n\n<p>Der notwendige Grad an&nbsp;Heterozygotie&nbsp;(erbliche Vielfalt) wird dadurch bereits vielfach unterschritten,&nbsp;Erbkrankeiten&nbsp;brachen &#8211; und brechen &#8211; aus. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Was kann man dagegen tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&nbsp;<strong>Nicht nur Symptome, die Ursachen bek\u00e4mpfen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Will man sich dem Trend, dass alle paar Jahre eine neue Erbkrankheit auftaucht oder eine bisher bedeutungslose problematisch zu werden beginnt, entgegenstellen, gilt es, verschiedene Ma\u00dfnahmen zu ergreifen und zwar:&nbsp;1. Je nach Gr\u00f6\u00dfe der Population einer Rasse die maximale Zahle der W\u00fcrfe nach einem R\u00fcden zu begrenzen, also die Anzahl der verwendeten R\u00fcden zu maximieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> In Schweden schl\u00e4gt man je nach Gr\u00f6\u00dfe der Population eine Begrenzung von hundert bis auf einen einzigen Wurf je R\u00fcden (auf Lebenszeit!) vor. Professor Per-Erik&nbsp;Sundgren&nbsp;von der Universit\u00e4t Uppsala empfahl die Begrenzung auf 5 % der registrierten Welpen der Rasse auf eine F\u00fcnf-Jahres-Periode.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">2. Nur solche Partner zu paaren, die&nbsp;ein Minimum an gemeinsamen Ahnen&nbsp;im Stammbaum (im Idealfall: gar keine!) aufweisen (in jeder Rasse gibt es ohnehin in mehr oder weniger weiter zur\u00fcckliegenden Generationen gemeinsame Ahnen) und keine gr\u00f6beren Nachteile aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> Bei mehreren etwa gleichwertigen M\u00f6glichkeiten in&nbsp;bezug&nbsp;auf Blutsfremdheit erst w\u00e4hlt man den standardgem\u00e4sseren&nbsp;Partner wie bisher gehandhabt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> 3. Wenn n\u00f6tig, Haar- und Farbvarianten einer Rasse wieder zu kreuzen.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Import von R\u00fcden oder deren Samen aus Gebieten, wo die Zucht sich bereits l\u00e4nger verselbst\u00e4ndigt hat und damit blutsfremder geworden ist (was aber nicht einfach sein kann, da z.B. immer wieder bei vielen englischen Rassen auf Importe aus Gro\u00dfbritannien zur\u00fcckgegriffen wurde).<\/p>\n\n\n\n<p>5&nbsp;. In bestimmten F\u00e4llen die Stammb\u00fccher wieder \u00f6ffnen, d.h. z.B. stammbaumlose, aber im Exterieur entsprechende Tiere unter bestimmten Kriterien zu registrieren<\/p>\n\n\n\n<p>.6. Gegen verschiedene Erbkrankheiten gibt es heute bereits Gentests, so dass man viele direkt durch Ausschluss der Defekttr\u00e4ger oder auch Paarung derselben mit defektgenfreien Hunden bek\u00e4mpfen kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Vielfach wird letzteres vorzuziehen sein, da manchmal schon die H\u00e4lfte oder noch mehr der Hunde einer Rasse Defekttr\u00e4ger sind.&nbsp;Die vordringlichsten Ma\u00dfnahmen sind die unter 1,2 und 6 genannten. Wenn der Fall nicht durch zu starkes Auftreten von Erbkrankheiten bei einer Rasse mit sehr wenig W\u00fcrfen schon kritisch ist, m\u00fcsste es damit allein gelingen &#8211; nat\u00fcrlich unter gleichzeitiger strenger Selektion&nbsp;&#8211; ,&nbsp;die Widerstandsf\u00e4higkeit und Vitalit\u00e4t der Zuchtprodukte einer Rasse zu normalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">W\u00e4hrend man in Schweden heute insbesondere die Anzahl der verwendeten Zuchtr\u00fcden durch Bewilligung nur einer limitierten Zahl von erzeugten W\u00fcrfen je Vatertier erh\u00f6hen will, f\u00fchrt man in Holland populationsgenetische Grundregeln in die Zuchtordnungen f\u00fcr jede Rasse ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"> In Australien wieder wird die m\u00f6glichst blutsfremde Paarung propagiert.&nbsp;Es besteht kaum ein Zweifel, dass &#8211; im Interesse der Zukunft unserer Hunde &#8211; alle erw\u00e4hnten Ma\u00dfnahmen die z\u00fcchterische Strategie der Zukunft darstellen werden.Bei &#8211; rechtzeitiger und konsequenter &#8211; Anwendung der geschilderten Ma\u00dfnahmen, die gewiss ein gro\u00dfes Ma\u00df an Umdenken bedeuten, w\u00fcrden jedoch &#8211; au\u00dfer in sehr kritischen F\u00e4llen &#8211;&nbsp;Erbgesundheitsprobleme wieder bedeutungslos werden! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Jetzt allerdings sieht es so aus, dass nach einer franz\u00f6sischen Erhebung 20 % aller Rassehunde erbliche Defekte aufweisen, eine alarmierende Situation!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Der Rassehund ist heute nicht nur durch die verschiedenen Erbkrankheiten bedroht, sondern auch durch die&nbsp;Inzuchtdepression, die die Widerstandskraft, Fruchtbarkeit, Lebensdauer, Leistungsf\u00e4higkeit usw. vermindert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Der Immungenkomplex MHC, der uns vor Tausenden verschiedenen Krankheitserregern sch\u00fctzen kann, wird nicht nur in seiner Funktion beeintr\u00e4chtigt, sondern spielt auch in manchen Rassen zunehmend &#8222;verr\u00fcckt&#8220;, d.h. es treten verst\u00e4rkt Autoimmunkrankheiten auf.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Im Artenschutz hat man heute Methoden entwickelt, um gef\u00e4hrdete Tierarten vor dem Aussterben durch genetische Verarmung zu sch\u00fctzen. Solche Methoden st\u00fcnden nun auch der Hundezucht zur Verf\u00fcgung. Man kann einerseits mit Computer berechnen, wie man die genetischen Anteile der urspr\u00fcnglichen Stammtiere einer Rasse erh\u00e4lt, oder jene Tiere ermitteln, die mit der \u00fcbrigen Population am wenigsten verwandt sind oder&nbsp;seltene genetische Kombinationen aufweisen. Solche Individuen haben, wenn sie auch anderweitig zuchttauglich sind, einen besonderen Wert f\u00fcr die Rasse. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Auch durch DNA-Studien kann man wertvolle Hinweise erhalten.Das also w\u00e4re der &#8222;Biohund&#8220;: ein Rassehund, der unter Beachtung der genannten Regeln&nbsp;erz\u00fcchtet&nbsp;wurde:&nbsp;Prim\u00e4r m\u00f6glichst ohne Ahnenverlust, also ohne Linien- und Inzestzucht und bei scharfer Selektion auf Gesundheit, und erst sekund\u00e4rer Selektion auf Standardkonformit\u00e4t &#8211; wobei dieser Standard keine anatomischen Anomalien mehr enthalten d\u00fcrfte, die das Wohlbefinden oder die Gesundheit beeintr\u00e4chtigen, wo immer diese bisher vorgeschrieben waren. Nat\u00fcrlich werden dann diese Hunde auch naturgem\u00e4\u00df ern\u00e4hrt und aufgezogen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Eine neue Epoche der Hundezucht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&nbsp;Der Trend zur Wende hat also mehrere Ursachen:\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die besorgniserregende Zunahme von Erbkrankheiten.\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Trend zu versch\u00e4rften Gesundheitsgarantieleistungen der Z\u00fcchter f\u00fcr ihre Produkte\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der heute weitreichender aufgefasste Begriff der Tierqu\u00e4lerei, der nun auch Zuchtmethoden betrifft, die das Wohlbefinden des Zuchtproduktes beeintr\u00e4chtigen. Schlie\u00dflich wird der Boom neuer Sportarten wie&nbsp;Agility, Fly Ball usw. den Bedarf an leistungsf\u00e4higen Hunden auch bei Gesellschaftsrassen steigen lassen.Nat\u00fcrlich k\u00e4men solche &#8222;Biohunde&#8220; dann ganz wesentlich teurer als nach den bisherigen Regeln gez\u00fcchtete, und sie w\u00e4ren vermutlich, am Standard gemessen, weniger &#8222;typvoll&#8220; und einheitlich als ingez\u00fcchtete Schauhunde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ohne Linienzucht ist die &#8222;modische&#8220;&nbsp;Umz\u00fcchtung&nbsp;kurzfristig nicht denkbar, aber das ist,&nbsp;kynologisch&nbsp;gesehen, kein Nachteil.&nbsp;Diese Tiere w\u00e4ren ja ges\u00fcnder, vitaler, leistungsf\u00e4higer und langlebiger, w\u00e4ren also auch bez\u00fcglich Tierarzt- und &#8222;Wiederbeschaffungskosten&#8220; &#8222;rentabler&#8220; und somit wertvoller.&nbsp;Auch sie w\u00fcrden nat\u00fcrlich&nbsp;Defektgene&nbsp;beherbergen, aber in geringer Zahl, und je nach der Ausgangslage doch soweit dominant &#8222;\u00fcberdeckt&#8220;, dass sie sich nicht manifestieren k\u00f6nnten. Und vor allem auch w\u00e4re so die so genannte &#8222;Qualzucht&#8220;, also Extreme, die zu Leiden und Schmerzen f\u00fchren, nicht l\u00e4nger m\u00f6glich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&nbsp;Populationsgenetik. Es ist anzunehmen, dass dann viele potentielle Hundehalter, die heute Mischlinge beziehungsweise &#8222;designer&nbsp;dogs&#8220; wie&nbsp;labradooddles&nbsp;oder&nbsp;cockapoos&nbsp;&nbsp;vorziehen, f\u00fcr solche Rassehunde &#8222;aus Qualit\u00e4ts-Biozucht&#8220; Interesse h\u00e4tten und daf\u00fcr auch den entsprechend h\u00f6heren Preis bezahlen w\u00fcrden.&nbsp;Wenn dann einmal&nbsp;Heterozygotie&nbsp;eine Voraussetzung zur Zulassung bei Ausstellungen w\u00e4re, dann br\u00e4uchte man f\u00fcr die Zukunft des Rassehundes &#8211; in dieser Hinsicht jedenfalls &#8211; nicht mehr zu f\u00fcrchten, wenn also Hundezucht generell wie in alten Zeiten &#8222;Biohundezucht&#8220; bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Eine Hunderasse ist als eigenst\u00e4ndiges Lebewesen zu betrachten, das besonders durch zu kleine Populationen und zu wenige Zuchttiere, besonders R\u00fcden, bedroht ist.&nbsp;Wer seinen&nbsp;Championr\u00fcden voll Stolz unbegrenzt H\u00fcndinnen decken l\u00e4sst, schadet der Rasse, denn dessen unvermeidliche&nbsp;Defektgene&nbsp;verbreiten sich und k\u00f6nnen so im schlimmsten Fall das erzeugen, was man euphemistisch &#8222;Rassendispositionen&#8220; zu dieser oder jener Krankheit nennt.&nbsp;Daneben aber steigt im schlimmsten Fall der Inzuchtkoeffizient der Rasse, da die Nachkommen alle&nbsp;mindestens Halbgeschwister sind. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dieses Vorgehen aber ist unverantwortlich, denn eine Hunderasse ist ein Gemeingut, das ein Z\u00fcchter sozusagen treuh\u00e4ndig f\u00fcr seine Ziele benutzt, und m\u00f6glichst in gleicher Qualit\u00e4t an die Nachwelt vermitteln m\u00fcsste.\u00a0\u00a0&#8211; aktuell redigiert vom Verfasser, April 2010\u00a0\u00a0f\u00fcr\u00a0Petwatch\u00a0&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>bei den &#8222;Gentle Guards&#8220; Bearded Collies. 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